fuga y misterio - Bach und Piazzolla
So., 15. Nov.
|Ehrbarsaal Wien
Die erstaunlichen Querverbindungen zwischen dem barocken Meister und dem argentinischen Neuerfinder des Tango in einem Epochen überbückenden Programm für Violoncello und Klavier. Mit Julia Rinderle (Klavier) und Peter Hudler (Violoncello).
Datum & Ort
15. Nov. 2026, 15:30 – 17:15
Ehrbarsaal Wien, Mühlgasse 30, 1040 Wien, Österreich
Über das Konzert
fuga y misterio - Bach und Piazzolla
Für Astor Piazzolla (1921-92), dem Begründer des Tango Nuevo, wurde der vielseitige barocke Meister Johann Sebastian Bach zum musikalischen Schlüsselerlebnis.
In Paris, bei Nadia Boulanger, einer der berühmtesten Kompositionslehrerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts studierte er die klassischen Formen, Fuge, Kontrapunkt und nutze diese Ausbildung um den argentinischen Tango vom Nimbus der Verruchtheit ("Kaschemmenmusik") zu befreien und ihn als eine Fusion aus traditionellem Tango, klassischer Strenge und Jazzeinflüssen weltweit als Tengo Nuevo bekannt zu machen, bis in die Säle der grossen Konzerthäuser.
Meine Musik gibt zu denken. Denen, die Tango lieben, und denen, die gute Musik mögen. (Astor Piazzolla)
Piazzollas Liebe zu Johann Sebastian Bach kommt in seinen kunstvollen polyphonen Verschränkungen bis hin zu veritablen Tangofugen wie der titelgebenden "fuga y misterio" zum Ausdruck aber auch und vielleicht noch mehr in der grossen Tiefe der Empfindung, die bei aller formaler Strenge und Schroffheit des Ausdrucks…
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